Tag 11 (02.08)-Teilnehmertag

Der elfte Tag unseres Sommerlagers startete anders als gewohnt, denn es war Teilnehmertag. An diesem Tag tauschen die Leiterinnen und Teilnehmerinnen für 24 Stunden ihre Rollen, was bedeutet, dass die Teilnehmerinnen für diesen Tag selber Programm für die Leiterinnen gestalten können und die Leiterinnen ihre Betreuerfunktion kurz ablegen.

Gestartet hat das Ganze wie gewohnt mit dem Wecken und lauter Musik, die die Leiterinnen am Morgen früh aus dem Schlaf riss. Nach dem Frühstück machten sich die Teilnehmerinnen direkt auf den Weg, um ihre Posten für die „Anti-Stafette“ vorzubereiten. Kurze Zeit später gingen die Leiterinnen in 2-er Teams los und durchliefen die vorher vorbereiteten Stationen. Das Wetter spielte wunderbar mit, sodass die Posten gefüllt mit Wasserschlachten, Pantomime und Parcours mit viel Freude und Motivation absolviert wurden. Als alle zurück am Haus waren, kam das leckere Mittagessen (Reis mit Curry und Gemüse) sehr gelegen und so aßen wir wieder gemeinsam auf der Terrasse in der warmen Sonne.

Für den Nachmittag hat sich das älteste Zimmer zwei innovative Spiele überlegt, die die Lagergemeinschaft sehr begeisterten. Zum einen ging es in dem ersten Spiel um konkrete Gegenstände, die in dem Haus zusammen gesucht werden mussten. Das zweite Spiel lehnte sich an die Fernsehshow „Germanys next Topmodel“ an. Es wurden dabei immer Kategorien genannt, wie „Geschlechterstausch“ und „Hippie“ und unter diesen Mottos sollte sich dann eine Person pro Team verkleiden und bei einem improvisierten Catwalk das Outfit präsentieren.

Am Abend fand eine Talentshow statt, bei der jeder sein individuelles Talent zeigen konnte. Von Schauspielerei, über Gesang bis hin zu Comedy war alles vertreten. Die Stimmung war angenehm locker und es wurde der Eindruck erweckt, dass es keine Scheu gab vor dem kleinen aber feinen Publikum zu stehen. Abgerundet wurde der Tag mit einem schönen Abendgebet einer Teilnehmerin.

Tag 10 (01.08)

Heute war unser erster großer Ausflug. Das Ziel: Groningen. Ein wunderschönes, idyllisches und mittelgroßes Städtchen, welches nur eine halbe Stunde entfernt ist. Angefangen hat der Tag mit einem kraftgebenden Frühstück, bei dem sich die Teilnehmerinnen und Leiterinnen Lunchpakete für den langen Tag in Groningen zusammen stellen konnten. Um kurz vor 11 Uhr, holte der gemietete Reisebus die Lagergemeinschaft am Haus ab. Mit guter Musik und noch besserer Laune machten wir uns alle auf den Weg. 

Am Ziel angekommen, teilten wir uns in Kleingruppen auf und die Kinder bekamen kleine Beschäftigungsaufgaben und Touri-Empfehlungen gestellt, um die freie Zeit zu gestalten. So zogen die Gruppen los und bummelten durch die kleinen Gassen, schauten sich beliebte Sehenswürdigkeiten an und aßen typisch niederländische Gerichte. 

Nach einem erfolgreichem Tag in der Stadt, brachte der Bus uns wieder zurück zum Haus, sodass wir pünktlich zu Abend essen konnten. Abgeschlossen wurde der produktive Tag mit einer entspannenden Traumreise und alle gingen erschöpft vom Trubel des Tages ins Bett. 

Tag 9 (31.07)

Am Sonntag wachte die Lagergemeinschaft etwas später auf ,als sonst. Obwohl für den ganzen Tag Regen angesagt war, konnten wir das Frühstück größtenteils draußen genießen, bis der Regen irgendwann doch Überhand nahm.

Das hielt die Mädels trotzdem nicht davon ab, auf dem Gelände das „Schmugglerspiel“ zu spielen.  Nach einer guten Stunde des Schmuggelns und Verhandelns mit Süßigkeiten, gab es endlich das lang ersehnte Mittagessen. Gestärkt davon ging es nachmittags weiter mit dem Programmpunkt „Teilnehmer gegen Leiter“. Hier treten ausnahmsweise die Leiterinnen in den Wettbewerb mit den Teilnehmerinnen und sammeln mit kleinen Aufgaben und Challenges Punkte. Wegen Zeitgründen wurde das Spiel nach der Hälfte vorzeitig abgebrochen und auf einen anderen Tag verschoben. 

Anlässlich der Europameisterschaft der Frauen, guckten alle zusammen das Spiel per Livestream. Währenddessen konnte man sich gegrillte Leckereien von einem vorher aufgestellten Buffet nehmen. Gemeinsam wurde dann das Spiel geguckt und mitgefiebert. Da wir morgen einen Ausflug nach Groningen machen, folgte darauf direkt das Abendgebet und so gingen alle ins Bett. 

Tag 8 (30.07)

Heute morgen sind die Teilnehmerinnen wie jeden Morgen mit Musik geweckt worden. Nach dem anschließenden Frühstück stand die Stafette, ein alljährliches Highlight, an. Als sich alle fertig gemacht hatten trafen sich die Teams, um in ihren Gruppen loszuziehen. Die Stafettenposten verlangten von ihnen Geschick, Allgemeinwissen, Schnelligkeit und Teamgeist. Nach der Anstrengung des Vormittags gab es Gemüselasagne und wir konnten zum ersten Mal draußen in der Sonne unser Mittagsessen genießen.

Nachmittags stand ein weiteres Highlight an: die Vorbereitung für den Theaterabend. Die vier Gruppen nutzten den ganzen Nachmittag, um mit bestimmten Schlagwörtern ein Theaterstück zu schreiben und sich zu kostümieren. Nach dem Essen ging der Abend mit dem dem fabelhaften Theaterstück der Leiterinnen los und leitete den Abend gekonnt ein. Die Teilnehmerinnen stellten anschließend nacheinander ihre Stücke vor und es wurde viel mitgefiebert und ausgelassen gelacht.

Den lustigen Abend ließen wir mit einem Abendgebet und Kerzenschein ausklingen.

Tag 7 (29.07) – Mottotag

Heute wurden die Teilnehmerinnen, wie jedes Jahr am Mottotag, von allen Leiterinnen gemeinsam geweckt. Passend zum diesjährigen Motto „Die drei ??? und das verfluchte SoLa“ lief dabei laut das Intro der beliebten Hörspielreihe. Das Motto-Reveal war ein großer Erfolg und die SoLa Gemeinschaft startete aufgeregt in den Tag.

Nach der spannenden Weckaktion ging es dann auch schon weiter mit dem Frühstück. Alle stärkten sich mit frischen Brötchen und Säften.
Danach folgte der erste Programmpunkt: Die Teilnehmerinnen konnten sich mithilfe unterschiedlicher Angebote zu erfolgreichen Detektivinnen ausbilden. Angefangen mit der passenden Uniform, dem Lagershirt. Außerdem konnten die Mädchen Visitenkarten und Detektivausweise basteln, Identitätstest durchführen, Tante Matildas berühmten Kirschkuchen backen oder auch Armbänder in den Farben der drei ??? knüpfen. Anschließend gab es Reibekuchen zum Mittagessen und daraufhin eine kleine Mittagspause.

Nach dem sich alle erholt hatten, folgte die Suche nach Mister Hugenay. Das Spiel ist angelehnt an das Brettspiel „Mister X“ und die frisch ausgebildeten Detektivinnen konnten dabei ihr Spürnasen-Talent auf die Probe stellen. Aufgeteilt in Gruppen spielten wir ein Fangspiel durch das ganze Städtchen Zoutkamp und mussten gleichzeitig Spezialaufgaben, wie zum Beispiel Pyramiden aus Menschen bauen, erledigen.

Wieder zurück beim Haus, gab es Abendessen und alle guckten gemeinsam und gemütlich eingekuschelt den Film „Die drei ??? und das verfluchte Schloss“, was einen würdiges Ende des diesjährigen Mottotages darstellte. Zufrieden gingen alle erschöpft aber auch glücklich ins Bett.

Tag 6 (28.07)

Heute haben wir den Tag ganz entspannt gestartet, die Kinder und Leiter konnten aufgrund des Lümmelfrühstücks lange ausschlafen. Zum Mittagessen gab es dann köstliche Hexensuppe.

Nach der Mittagspause ging es weiter mit dem bekannten und sehr beliebten Lagerspiel „Stratego“. Danach hat das Abendessen natürlich umso besser geschmeckt.

Beim Abendprogramm konnten die Mädchen ihre Teamfähigkeit und ihr Allgemeinwissen in einer abgewandelten Version von „Siedler von Catan“ stärken und unter Beweis stellen. Wir haben den Tag wie immer mit einem besinnlichen Abendgebet beendet.

Tag 5 (27.07)

Der fünfte Tag begann heute mit dem gemeinsamen Frühstück und anschließend mit der altbekannten SoLa-Frische. Hier haben die Kinder zuerst ihre Zimmer aufgeräumt und auf Vordermann gebracht. Nachdem dies getan war, bekam jedes Zimmer einen Bereich im Haus zum Aufräumen und Putzen zugeteilt.

Nach einem leckeren Mittagessen und der anschließenden Mittagspause, ging das Programm mit dem „Zettelspiel“ weiter. Bei dem Spiel wurden auf dem gesamten Gelände insgesamt 40 Zettel verteilt, hinter denen jeweils ein Wort stand. Das Wort musste an die Leiterin gesagt werden und dann bekam die Gruppe eine Aufgabe gestellt, welche sie lösen mussten.
Es folgte eine schnelle Runde Reise nach Jerusalem.

Der letzte Programmpunkt war heute das „Schätzspiel“. Die Teilnehmerinnen haben Aufgaben gestellt bekommen, wie zum Beispiel Luftballons auf Zeit aufzupusten, und sollten sich dann gegenseitig einschätzen. Nach dem das Spiel beendet war, wurde der Tag mit dem gemeinsamen Abendgebet beendet.

Tag 4 (26.07)

Der Tag fing um 9 Uhr mit dem Wecken an. Nach dem Frühstück haben wir Aktivitäten wie Tischball, Yoga, Kicker und Spazieren gehen angeboten. Dabei haben sich alle so ausgetobt, dass das Mittagessen (Chilli con/sin Carne) sehr begehrt war und sich alle die Bäuche voll geschlagen haben. Nach der Mittagspause haben wir ein neues Spiel namens „Flugzeugabsturzspiel“ gespielt, bei dem die Kinder ihr Teamwork auf die Probe stellen mussten.

Anschließend gab es Abendessen und eine Runde des beliebten Spieles „Werwolf “ am Lagerfeuer mit leckeren Marshmallows für die ausgeschiedenen Mitspielerinnen.
Das Abendgebet schloss den spannenden Tag wunderbar ab.

Tag 3 (25.07.)

Nach dem reichhaltigen Frühstück machten wir eine kleine Wanderung in das nahe gelegene Zoutkamp. Die Teilnehmer erkundeten in Kleingruppen das Örtchen. Zum Mittag gab es anschließend lecker Kartoffeln und Spinat.

Nach einer langen erholsamen Mittagspause wurde das legendäre „Jetzt geht es um die (veggy)-Wurst“ gespielt. Es war sehr spannend. Gleich drei Teams konnten 9 Würstchen ergattern.

Nach dem Abend-Reste-Essen spielten wir eine Runde 1,2 oder 3, welches in einer wilden Dance-Session endete. Der Tag wurde mit einem meditativen Abendimpuls abgerundet.

Tag 2 (24.07.)

Der erste Tag unseres Sommerlagers begann mit einem sonntäglichen Wortgottesdienst.

Nach einem leckeren Mittagessen und der Mittagspause wurde die Umgebung bei dem traditionellen Spiel „Kaff Gaff“ erkundet. Bei diesem Spiel geht es darum, dass die Kinder in Kleingruppen Fragen bezüglich der Gegend rund um das Gelände beantworten und sich untereinander besser kennenlernen.

Am Abend spielten wir „Personality“. Der Name verrät dabei, worum es geht: Persönlichkeit. Die Teilnehmerinnen und Leiterinnen saßen sich gegenüber und mussten sich gegenseitig für imaginäre Situationen einschätzen. Nach 30 Fragen sind wir anschließend noch auf die Wiese vor das Haus gegangen und haben Völkerball gespielt. Nachdem alle ausgepowert waren, schloss das alltägliche Abendgebt den ersten vollen Tag ab.